Kennenlerngespräch anfragen

Training & Bewegung12 Min. Lesezeit

Rückenschmerzen vorbeugen: Übungen und Tipps für einen starken Rücken

Vielleicht kennen Sie das: Nach einem langen Tag im Büro zieht der Rücken, oder beim Heben meldet er sich plötzlich. Rückenschmerzen können den Alltag erheblich beeinträchtigen. Mit gezieltem Training und regelmäßiger Bewegung können Sie viel dafür tun, Ihren Rücken belastbarer zu machen und wiederkehrenden Beschwerden vorzubeugen.

Klient bei einer Rumpfübung auf dem Balancetrainer im privaten Studio in Bensheim, begleitet von Jonas Zimmerschied

Ich habe selbst erlebt, wie wichtig ein gesunder Rücken ist. Durch regelmäßige Übungen und eine bessere Haltung konnte ich meine Rückenschmerzen erheblich reduzieren. In diesem Artikel teile ich mit Ihnen Übungen und Erfahrungen aus meinem Training. Sie erfahren, wie Sie Ihre Rumpf- und Hüftmuskulatur stärken und was Sie auch während eines vollen Arbeitstags für Ihren Rücken tun können.

Darum geht es in diesem Beitrag

  • Was Rückenschmerzen begünstigen kann
  • Warum Rücken, Rumpf und Hüfte gemeinsam trainiert werden sollten
  • Vier Übungen für zu Hause
  • Sportarten und Bewegung im Alltag
  • Haltung und Rückenschmerzen im Büro
  • Was bei einem Bandscheibenvorfall zu beachten ist
  • Häufige Fragen und mein Fazit

Ursachen von Rückenschmerzen verstehen

Rückenschmerzen haben häufig nicht nur eine einzelne Ursache. Bewegungsmangel, ungewohnte Belastungen und Stress können zusammenspielen. Eine bestimmte Sitzhaltung allein erklärt die Beschwerden deshalb meist nicht. [1]

Ein Aha-Moment für mich war zu erkennen, dass es nicht nur das Sitzen ist, sondern auch das lange Verharren in einer bestimmten Position. Viele Menschen denken, ein Stehschreibtisch wäre die Lösung für das Büro. Aber auch beim Stehen bleiben wir oft lange in derselben Haltung. Deshalb ist mir der Wechsel zwischen Sitzen, Stehen und Bewegung wichtiger als der Versuch, den ganzen Tag eine vermeintlich perfekte Position einzuhalten.

Auch Stress und psychische Belastungen können Rückenbeschwerden verstärken. Viele merken das daran, dass sie bei Anspannung die Schultern hochziehen oder Nacken und Rücken kaum noch locker lassen. Neben dem Training lohnt es sich deshalb, auf Erholung und kleine Pausen zu achten. Anregungen dazu finden Sie im Beitrag Stress abbauen. Auch starkes Übergewicht kann die körperliche Belastung erhöhen.

Ein weiterer Punkt ist die Kombination aus Kraft und Beweglichkeit. In meiner Arbeit schaue ich deshalb nicht nur auf den Rücken, sondern auch auf die Hüft- und Gesäßmuskulatur. In der Praxis fällt mir dort häufig auf, dass Kraft oder Bewegungskontrolle fehlen. Gezielte Übungen helfen, diese Bereiche besser einzusetzen und die Belastungen des Alltags aufzufangen.

Warum Rückentraining auch Rumpf und Hüfte einbeziehen sollte

Viele Menschen unterschätzen die Bedeutung eines gezielten Krafttrainings. Ich habe gelernt, dass eine gut trainierte Rumpf- und Hüftmuskulatur die Wirbelsäule stabilisiert und unterstützt. Wenn unsere Muskeln stark sind, können sie die Belastungen des Alltags besser abfangen und verteilen.

Deshalb gehört für mich zu einem guten Rückentraining mehr als das isolierte Training der Rückenstrecker. Bauch, Rücken, Gesäß und Hüfte arbeiten zusammen. Genau dieses Zusammenspiel sollten wir trainieren – beim Aufstehen, Heben und Tragen brauchen wir schließlich auch nicht nur einen einzelnen Muskel.

Auch Dehn- und Mobilisationsübungen haben ihren Platz. Sie helfen, die Beweglichkeit zu verbessern, und können sich bei Verspannungen angenehm anfühlen. Gutes funktionelles Krafttraining verbindet dabei mehrere Dinge: Kraft, Beweglichkeit und Stabilität. Das ist gerade dann sinnvoll, wenn wenig Zeit für Training bleibt.

Regelmäßiges Bewegungstraining kann Beschwerden lindern und erneuten Schmerzphasen vorbeugen. Entscheidend ist, eine passende Form zu finden und längerfristig dranzubleiben. [2]

Vier Übungen, mit denen Sie Rückenschmerzen vorbeugen können

Diese Übungen können Sie zu Hause durchführen, um Ihre Rumpf- und Hüftmuskulatur zu stärken und Ihre Beweglichkeit zu verbessern. Beginnen Sie mit einem Durchgang. Wenn Sie die Bewegungen sicher beherrschen und gut vertragen, können Sie einen zweiten ergänzen. Die Wiederholungen sind eine Orientierung: Eine kontrollierte Ausführung ist wichtiger als die letzte Wiederholung.

1. Cat-Cow als Warm-up

Gehen Sie in den Vierfüßlerstand, die Hände unter den Schultern und die Knie unter den Hüften.

Machen Sie einen Katzenbuckel, indem Sie den Rücken nach oben wölben und den Kopf senken (Cat-Position).

Bewegen Sie den Rücken anschließend langsam in die Gegenrichtung und heben Sie den Blick leicht an. Gehen Sie nur so weit, wie es sich angenehm anfühlt, ohne ins Hohlkreuz zu drücken.

Wiederholen Sie diesen Wechsel 10–15 Mal. Die Übung mobilisiert die Wirbelsäule und eignet sich gut zum Aufwärmen.

2. Ausfallschritt (Lunge)

Stehen Sie aufrecht mit den Füßen hüftbreit auseinander.

Machen Sie einen großen Schritt nach vorne und senken Sie Ihren Körper ab.

Senken Sie das hintere Knie so weit ab, wie Sie die Bewegung sicher kontrollieren können. Es muss nicht bis knapp über den Boden reichen.

Drücken Sie sich mit dem vorderen Fuß wieder nach oben und kehren Sie in die Ausgangsposition zurück. Stellen Sie sich beim Hochdrücken vor, dass Sie den Boden wegschieben, und konzentrieren Sie sich darauf, das Gesäß zu aktivieren. Der vordere Fuß bleibt dabei vollständig aufgesetzt.

Wiederholen Sie die Übung je nach Trainingsstand bis zu 10–15 Mal pro Bein. Wenn das Gleichgewicht Sie zu sehr fordert, halten Sie sich an einem stabilen Gegenstand fest.

3. Glute Bridge (Brücke)

Legen Sie sich auf den Rücken und stellen Sie die Füße hüftbreit auf.

Heben Sie das Becken an, bis Ihr Körper eine gerade Linie von den Knien bis zu den Schultern bildet.

Atmen Sie beim Hochgehen aus und spannen Sie den Bauch leicht an. Drücken Sie nicht die Brust oder den Bauch nach oben und weichen Sie nicht ins Hohlkreuz aus.

Spannen Sie dabei die Gesäßmuskulatur an und halten Sie die Position für einige Sekunden.

Senken Sie dann das Becken wieder ab, ohne es ganz auf den Boden zu legen.

Wiederholen Sie die Übung 10–15 Mal.

4. Seitstütz (Side Plank)

Legen Sie sich auf die Seite und stützen Sie sich auf einen Unterarm. Der Ellenbogen befindet sich unter der Schulter.

Heben Sie das Becken an, sodass Ihr Körper eine gerade Linie bildet. Halten Sie den Bauch aktiv und atmen Sie ruhig weiter. Für den Einstieg können Sie die Knie anwinkeln und auflegen.

Beginnen Sie mit 10–20 Sekunden pro Seite. Wenn Sie stabil bleiben und ruhig weiteratmen können, steigern Sie sich schrittweise auf 30–60 Sekunden.

Achten Sie darauf, die Rumpf- und Hüftmuskulatur aktiv anzuspannen. Sie sollten Muskelarbeit spüren, aber keinen stechenden Schmerz im Rücken.

Wenn eine Übung Ihre Beschwerden deutlich verstärkt, verkleinern Sie zunächst die Bewegung oder wählen Sie eine leichtere Variante. Bei anhaltenden Beschwerden lassen Sie die Ausführung und Übungsauswahl fachlich prüfen.

Welche Sportarten helfen, Rückenschmerzen vorzubeugen?

Neben den gezielten Übungen ist regelmäßige Bewegung wichtig. Dabei müssen Sie sich nicht auf eine einzige Sportart festlegen. Krafttraining, Ausdauer und lockere Bewegung ergänzen sich gut.

Spazierengehen

Spazierengehen ist eine einfache, aber wirkungsvolle Aktivität, die leicht in den Alltag integriert werden kann. Es fördert die Durchblutung und aktiviert die Muskulatur. Regelmäßige Spaziergänge im Freien können zudem helfen, Stress abzubauen und den Kopf freizubekommen. Einfach rausgehen und sich bewegen, tut Körper und Geist gut. Mehr dazu lesen Sie im Beitrag Warum Gehen so gesund ist.

Krafttraining

Krafttraining ist für mich die Grundlage, um den Körper gezielt belastbarer zu machen. Übungen wie Kreuzheben, Kniebeugen und Rudern trainieren mehrere Muskelgruppen gleichzeitig. Wichtig sind eine kontrollierte Ausführung und eine Belastung, die zu Ihrem aktuellen Trainingsstand passt. Das Gewicht lässt sich mit der Zeit steigern.

Radfahren

Radfahren trainiert vor allem die Ausdauer und die Beine. Achten Sie darauf, dass Sattel und Lenker zu Ihnen passen und Sie nicht dauerhaft verkrampft sitzen. Eine nach vorne geneigte Haltung ist dabei nicht automatisch schlecht. Entscheidend ist, dass Sie sich auf dem Rad wohlfühlen und längere Fahrten gut vertragen.

Schwimmen

Im Wasser trägt der Auftrieb einen Teil des Körpergewichts. Das kann Bewegung angenehm machen, wenn sie an Land schwerfällt. Wählen Sie einen Schwimmstil, den Sie sicher beherrschen und gut vertragen. Rückenschwimmen kann eine gute Möglichkeit sein. Beim Brustschwimmen sollten Sie darauf achten, den Kopf nicht dauerhaft hochzuhalten und den Nacken zu verspannen.

Yoga

Yoga kombiniert Dehnübungen mit Kräftigung. Viele Übungen sprechen die Rumpf- und Hüftmuskulatur an und fördern die Beweglichkeit. Ich habe bemerkt, dass durch Yoga auch Stress abgebaut wird, was sich positiv auf den Rücken auswirkt. Wählen Sie eine Form und einen Schwierigkeitsgrad, die zu Ihnen passen.

Pilates

Pilates fokussiert sich auf die Stärkung der tiefen Rumpfmuskulatur. Durch kontrollierte und präzise Bewegungen wird die Muskulatur gestärkt und die Körperhaltung verbessert. Pilates-Übungen können leicht an verschiedene Fitnesslevel angepasst werden und sind daher für Anfänger und Fortgeschrittene gleichermaßen geeignet. Ich empfehle Pilates besonders für Menschen, die ihre Rumpf- und Hüftmuskulatur gezielt stärken möchten.

Wandern

Beim Wandern fordern Steigungen und unebene Wege die Bein- und Gesäßmuskulatur sowie das Gleichgewicht. Hüfte und Rumpf arbeiten mit. Dazu kommen frische Luft und Abstand vom Alltag. Starten Sie mit einer Strecke, die Sie gut bewältigen können, und steigern Sie Länge und Höhenmeter nach und nach.

Prinzipiell gilt:

Auch Sportarten wie Golf, Klettern und Tennis können tolle Möglichkeiten sein, um fit zu bleiben. Wichtig ist, dass Sie Spaß an der Bewegung haben, die Belastung gut vertragen und regelmäßig aktiv sind.

Wie oft sollte ich meinen Rücken trainieren?

Für die meisten Menschen sind zwei bis drei Einheiten pro Woche eine gute Orientierung. Dafür ist kein zusätzliches reines Rückenprogramm nötig: Übungen für Rumpf und Hüfte lassen sich gut in ein Ganzkörpertraining einbauen. Ergänzen Sie das Training durch tägliche Bewegung, etwa kurze Spaziergänge oder Mobilisationsübungen.

Wie das auch in einem vollen Kalender funktioniert, zeige ich Ihnen im Beitrag Training trotz wenig Zeit: Der realistische Wochenplan für Berufstätige.

Rückenschmerzen im Büro vorbeugen: Haltung und Bewegung

Viele von uns verbringen den Großteil des Tages sitzend, sei es im Büro oder zu Hause. Ich habe festgestellt, dass eine bewusste Haltung und regelmäßige Bewegung einen großen Unterschied machen können. Dabei geht es nicht darum, sich den ganzen Tag steif und aufrecht zu halten.

1. Sitzen, Stehen und Liegen: Abwechslung statt starrer Vorgaben

Auf Dauer werden Sie keine vermeintlich perfekte Position beibehalten. Deshalb achten Sie lieber darauf, Ihre Position regelmäßig zu wechseln. Wenn Sie die Möglichkeit haben, Ihre Schreibtischhöhe zu verstellen, dann nutzen Sie das. Das Gleiche gilt auch fürs Stehen: Acht Stunden am Stehschreibtisch sind noch kein bewegter Arbeitstag. Abwechslung ist oft die Lösung.

Beim Liegen müssen Sie sich ebenfalls keine bestimmte Schlafposition aufzwingen. Schlafen Sie so, wie es für Sie angenehm ist. Wenn Sie morgens regelmäßig mit Beschwerden aufwachen, lohnt sich auch ein Blick auf Matratze und Kissen. Meine Erfahrungen mit einer Matratze finden Sie im YAK-Matratzentest.

2. Regelmäßige Pausen und Bewegung

Stehen Sie regelmäßig auf, gehen Sie ein paar Schritte und bewegen Sie Schultern, Hüfte und Rücken. Nutzen Sie dafür zum Beispiel das Ende eines Telefonats oder den Weg zum nächsten Glas Wasser. Wenn Sie einen höhenverstellbaren Schreibtisch haben, kann ein WalkingPad* eine Ergänzung sein – ein kompaktes Laufband, mit dem Sie bei geeigneten Tätigkeiten langsam gehen können. Bewegungspausen funktionieren aber auch ohne zusätzliche Ausstattung.

3. Haltung durch Training unterstützen

Übungen für Rumpf und Hüfte sowie die Mobilisation von Brustkorb und Schultern helfen Ihnen, sich kräftiger und beweglicher zu fühlen. Das erleichtert es, unterschiedliche Positionen einzunehmen und wieder zu verlassen.

4. Die eigene Haltung wahrnehmen

Prüfen Sie zwischendurch: Sind die Schultern hochgezogen? Ist der Kiefer angespannt? Halten Sie gerade die Luft an? Oft hilft es schon, diese Anspannung zu bemerken, sich kurz zu bewegen und wieder entspannt weiterzuarbeiten.

5. Hilfsmittel passend einsetzen

Ein passend eingestellter Stuhl und eine angenehme Bildschirmhöhe können den Arbeitstag erleichtern. Sitzhocker, bewegliche Sitzflächen oder ein Gymnastikball können zeitweise für Abwechslung sorgen. Sie sind aber nicht automatisch besser und ersetzen weder einen gut passenden Arbeitsplatz noch Bewegung.

6. In die Ferne schauen

Gönnen Sie auch Ihren Augen eine Pause vom Bildschirm. Schauen Sie zwischendurch in die Ferne und nutzen Sie den Moment, um den Kopf zu bewegen und die Schultern locker zu lassen. So unterbrechen Sie gleichzeitig die oft starre Arbeitshaltung.

Weitere Informationen finden Sie in meinem Beitrag zum Thema Körperhaltung verbessern.

Bewegung und Training nach einem Bandscheibenvorfall

Ein Bandscheibenvorfall kann sehr schmerzhaft sein und die Beweglichkeit stark einschränken. Dabei tritt Bandscheibengewebe hervor und kann Nerven reizen. Die Beschwerden sind sehr unterschiedlich und können auch ins Bein ausstrahlen. Bei den meisten Menschen lassen sie innerhalb einiger Wochen nach. Wichtig ist, trotz der Beschwerden so aktiv zu bleiben, wie es die Situation zulässt. [3]

Welche Übungen zu Ihnen passen, hängt davon ab, wo der Bandscheibenvorfall liegt, welche Beschwerden auftreten und in welcher Phase Sie sich befinden. Deshalb würde ich hier kein festes Übungsprogramm empfehlen, das angeblich für jeden funktioniert. Lassen Sie akute oder bisher nicht abgeklärte Beschwerden zunächst untersuchen und die ersten Übungen gegebenenfalls physiotherapeutisch begleiten.

Übungen wie Cat-Cow, Bird Dog oder eine vorsichtige 90/90-Position können im weiteren Verlauf Möglichkeiten sein. Auch Spaziergänge helfen vielen Menschen, schrittweise wieder mehr Bewegung in den Alltag zu bringen. Entscheidend ist nicht der Name der Übung, sondern wie Ihr Körper darauf reagiert und ob Sie die Bewegung kontrolliert ausführen können.

Bei einem Bird Dog gehen Sie beispielsweise in den Vierfüßlerstand und strecken einen Arm und das gegenüberliegende Bein. Der Rumpf bleibt dabei möglichst ruhig. Beginnen Sie mit einer kleinen Bewegung und halten Sie die Position nur einige Sekunden. Wenn das gut funktioniert, können Sie den Bewegungsumfang langsam steigern.

Arbeiten Sie nicht mit Gewalt in einen stechenden oder stärker werdenden Schmerz hinein. Ziel ist es, Vertrauen in Bewegung zurückzugewinnen und Kraft sowie Beweglichkeit schrittweise wieder aufzubauen.

Wann Rückenschmerzen ärztlich abgeklärt werden sollten

Rückenschmerzen sind häufig und nur selten ein Notfall. Neu auftretende Lähmungen, Taubheitsgefühle im Genital- oder Gesäßbereich sowie Probleme mit Blase oder Darm müssen jedoch sofort ärztlich abgeklärt werden. Das gilt auch nach einem schweren Unfall oder bei starken Beschwerden in Verbindung mit Fieber oder Schüttelfrost. [1, 3]

Häufige Fragen rund um Rückenschmerzen

Welche Übungen helfen am besten gegen Rückenschmerzen?

Die eine beste Übung gegen Rückenschmerzen gibt es nicht. Entscheidend sind regelmäßige Bewegung und Übungen, die zu Ihren Voraussetzungen passen. Probieren Sie Cat-Cow, Ausfallschritte, die Glute Bridge oder den Seitstütz aus. Wenn diese Übungen nicht zu Ihnen passen, suchen Sie nach einer Alternative, die Sie gut ausführen können. Bei akuten Rückenschmerzen finden Sie ergänzend hier mein Video auf YouTube.

Wie kann ich meine Haltung verbessern?

Wechseln Sie regelmäßig zwischen verschiedenen Positionen und trainieren Sie Kraft und Beweglichkeit. Versuchen Sie nicht, sich den ganzen Tag in eine starre, vermeintlich perfekte Haltung zu zwingen. Weitere Informationen finden Sie im Beitrag Körperhaltung verbessern.

Kann ich Rückenschmerzen durch Sport vorbeugen?

Regelmäßige Bewegung und gezieltes Training können die Wahrscheinlichkeit erneuter Schmerzphasen senken. Krafttraining, Spaziergänge, Radfahren, Schwimmen, Yoga oder Pilates können dafür geeignet sein. Wählen Sie etwas, das Sie gut vertragen und langfristig regelmäßig machen können.

Was sind häufige Ursachen für Rückenschmerzen?

Bei vielen Rückenschmerzen lässt sich keine einzelne Ursache finden. Bewegungsmangel, ungewohnte oder einseitige Belastungen und Stress können zusammenspielen. Deshalb ist meist auch die Lösung nicht nur eine einzelne Übung oder eine Änderung am Schreibtisch.

Wie oft sollte ich Rückentraining machen?

Zwei bis drei Einheiten pro Woche sind für viele Menschen eine gute Orientierung. Übungen für Rücken, Bauch, Gesäß und Hüfte lassen sich in ein funktionelles Ganzkörpertraining integrieren. Zusätzlich sollten Sie sich möglichst jeden Tag bewegen.

Wie kann ich Rückenschmerzen im Büro vorbeugen?

Richten Sie Ihren Arbeitsplatz passend ein, wechseln Sie häufiger die Position und unterbrechen Sie lange Sitzphasen. Schon ein paar Schritte zwischen zwei Aufgaben sind besser, als stundenlang in derselben Haltung zu bleiben.

Fazit

Rückenschmerzen lassen sich nicht immer vollständig verhindern. Mit regelmäßigem Krafttraining und mehr Bewegung im Alltag können Sie Ihren Körper aber belastbarer machen und das Risiko wiederkehrender Beschwerden senken. Dabei müssen Sie nicht jeden Tag ein besonderes Rückenprogramm absolvieren. Zwei bis drei gut aufgebaute Ganzkörpereinheiten pro Woche und tägliche Bewegung sind eine starke Grundlage.

Warten Sie nicht auf die eine perfekte Übung oder die perfekte Sitzhaltung. Wechseln Sie häufiger die Position, trainieren Sie Rücken, Rumpf und Hüfte gemeinsam und steigern Sie die Belastung Schritt für Schritt. So entsteht mit der Zeit wieder mehr Vertrauen in den eigenen Körper.

Sie wissen, dass Sie etwas verändern möchten, sind aber bei der richtigen Übungsauswahl oder der Umsetzung im Alltag unsicher? Im Personal Training stimmen wir das Training auf Ihre Voraussetzungen, Ihre Tagesform und Ihren Terminkalender ab. So entstehen feste Termine und ein Plan, den Sie nicht nur beginnen, sondern auch langfristig umsetzen können.

Quellen

  1. Gesundheitsinformation.de: Rücken- und Kreuzschmerzen
  2. Gesundheitsinformation.de: Warum Bewegung bei Rückenschmerzen wichtig ist
  3. Gesundheitsinformation.de: Bandscheibenvorfall

Dieser Beitrag enthält Werbelinks / Affiliatelinks.

Die mit * (einem Stern) gekennzeichneten Links sind Affiliate-Links zu Werbepartnern.

* = Affiliate Link / Werbe-Link / Partner-Link

Wenn Sie über einen dieser Links etwas kaufen, erhalte ich eine kleine Provision. Es fallen für Sie keine zusätzlichen Kosten an. Sie können mit dem Klick auf die Links meine Arbeit für den Blog unterstützen.

Besten Dank dafür!

Jonas Zimmerschied

Über den Autor

Jonas Zimmerschied

Personal Trainer seit 2015, Studium der Fitnessökonomie, Mitglied im BPT – Bundesverband Personal Training. Persönliche 1:1-Betreuung in Heppenheim und im privaten Studio in Bensheim.

Mehr über mich

Weitere Beiträge zuTraining & Bewegung

Alle Themen im Blog
Jonas Zimmerschied im Gespräch mit einem Klienten beim Training im Freien in Heppenheim

Lernen wiruns kennen

In einem persönlichen Gespräch finden wir gemeinsam heraus, was Sie verändern möchten und ob meine Form der Betreuung zu Ihnen passt.

Ich begleite bewusst nur eine begrenzte Zahl an Klienten gleichzeitig, damit genügend Zeit für eine persönliche Betreuung bleibt.

Gesundheitliche Details müssen Sie hier nicht angeben. Diese besprechen wir gern im persönlichen Gespräch. Machen Sie hier dennoch Angaben zu Ihrer Gesundheit, willigen Sie ein, dass ich diese nur zur Beantwortung Ihrer Anfrage verarbeite.

Ihre Angaben verwende ich ausschließlich, um Ihre Anfrage zu beantworten. Pflichtfelder sind mit * gekennzeichnet.