The Local Water Umkehrosmose im Test: mein Erfahrungsbericht
- Jonas Zimmerschied

- 10. Apr.
- 14 Min. Lesezeit
In diesem Beitrag finden Sie meinen The Local Water Umkehrosmose Test und einen ehrlichen Erfahrungsbericht aus dem Alltag. Es geht um die wichtigsten Punkte, die vor dem Kauf wirklich zählen: Einbau, Nutzung, Wartung, laufende Kosten und die Unterschiede der Modelle. So können Sie besser einschätzen, ob Umkehrosmose für Ihren Haushalt passt und welches System sinnvoll ist.

Kurzfazit: The Local Water Umkehrosmose Test
Eine Umkehrosmoseanlage von The Local Water kann für Sie sinnvoll sein, wenn Sie möglichst reines Trinkwasser möchten und bewusst auf maximale Filtration setzen. Sie passt besonders dann, wenn Sie beim Thema Rückstände und Spurenstoffe keine Kompromisse eingehen wollen und bereit sind, dafür mehr Technik und Wartung in Kauf zu nehmen.
Weniger passend ist Umkehrosmose, wenn Sie eine sehr einfache, günstige Lösung suchen oder wenn Ihnen ein hoher Durchfluss wichtig ist. Außerdem produziert Umkehrosmose Abwasser und entfernt in der Regel auch Mineralien aus dem Wasser. Wenn Sie eher eine pragmatische Alltagslösung möchten, kann ein hochwertiger Aktivkohlefilter die passendere Wahl sein.
Für alle, die sich entscheiden, die Qualität ihres Trinkwassers zu verbessern: Nutzen Sie gerne den Rabattcode „gesundheit5“ und Sie erhalten 5 % Rabatt auf Ihre Bestellung. Ich arbeite seit mehreren Jahren mit The Local Water zusammen. Das ändert nichts an meinem ehrlichen Erfahrungsbericht: Ich nutze die Systeme selbst und empfehle sie nur, wenn ich persönlich davon überzeugt bin.
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Darum geht es in diesem Erfahrungsbericht von The Local Water
Sind Umkehrosmoseanlagen notwendig?
Umkehrosmoseanlagen sind keine Pflicht. Leitungswasser ist in Deutschland ein sehr gut kontrolliertes Lebensmittel. Gleichzeitig heißt „gut kontrolliert“ nicht, dass jede denkbare Substanz routinemäßig überwacht wird oder dass alles, was gemessen wird, automatisch vollständig entfernt werden kann. Beim Thema PFAS beschreibt das Umweltbundesamt sogar, dass Nachweise im Grund- und Trinkwasser lange eher Zufallsfunde waren und das Monitoring erst durch neue Vorgaben deutlich ausgebaut wird (Umweltbundesamt 02/2022).
Dazu kommt: Grenzwerte sind politische und wissenschaftliche Kompromisse. Sie sollen bei lebenslanger Aufnahme schützen, aber sie sind nicht „Null“. Beim Thema PFAS wird außerdem klar, dass gängige Aufbereitungsverfahren je nach Situation an Grenzen kommen können. Das UBA nennt Untergrundpassage, Flockung oder Ozonung bei PFAS als weitgehend wirkungslos und beschreibt Aktivkohle sowie Membranverfahren wie Nanofiltration oder Umkehrosmose als wirksame Optionen (Umweltbundesamt 05/2024).
Ähnlich ist es bei Arzneimittelrückständen: Das Umweltbundesamt beschreibt, dass Arzneistoffe über Abwasser in die Umwelt gelangen, im Grundwasser nachweisbar sind und teilweise auch im Trinkwasser vorkommen können (Umweltbundesamt 12/2024). Das bedeutet nicht, dass Sie davon automatisch krank werden. Es zeigt aber, dass „Spurenstoffe“ real sind und nicht überall gleich gut reduziert werden.
Ein weiteres Thema sind Rückstände aus Pflanzenschutzmitteln, vor allem Herbizide und deren Abbauprodukte. Das Umweltbundesamt zeigt auf Basis einer bundesweiten Auswertung, dass solche Abbauprodukte im Grundwasser sehr häufig nachweisbar sind und je nach Region deshalb auch für die Trinkwasserversorgung relevant werden können (Umweltbundesamt 10/2024). Gerade diese Abbauprodukte sind für viele Menschen schwer greifbar, weil man sie weder sieht noch schmeckt, sie aber trotzdem in Messungen immer wieder auftauchen.
Ein bekanntes Beispiel ist TFA, ein Abbauprodukt, das unter anderem aus bestimmten Pestiziden entstehen kann. Das Umweltbundesamt beschreibt, dass TFA in Messungen sehr häufig gefunden wurde und dass es technisch schwer zu entfernen ist. Genau solche Beispiele zeigen, warum zusätzliche Filtration für manche Menschen als Vorsichtsmaßnahme sinnvoll sein kann, auch wenn Leitungswasser grundsätzlich gut kontrolliert ist.
Viele Bewertungen und Grenzwerte beziehen sich auf einzelne Stoffe. Im Alltag kommen jedoch oft mehrere Chemikalien gleichzeitig in sehr kleinen Mengen vor. Die WHO beschreibt, dass die Risikoabschätzung solcher Gemische komplex ist und gibt dafür Bewertungsansätze (WHO 06/2017).
Genau deshalb nutze ich Filtersysteme als Vorsichtsmaßnahme. Nicht, weil Leitungswasser grundsätzlich „schlecht“ wäre. Sondern weil ich für mich die Stoffe reduzieren möchte, die dort aus meiner Sicht nichts zu suchen haben und bei denen die langfristige Gesamtwirkung im Zusammenspiel nicht immer eindeutig beantwortet ist. Welche Intensität dafür sinnvoll ist, hängt von Ihrem Anspruch ab. Für manche reicht ein hochwertiger Aktivkohlefilter als pragmatische Lösung. Wenn Sie möglichst konsequent filtern möchten, ist Umkehrosmose die deutlich umfassendere Option.
Aktivkohle oder Umkehrosmose: Was passt besser zu Ihnen?

Beide Systeme verfolgen das gleiche Ziel: Sie sollen Ihr Trinkwasser im Alltag verbessern. Der Unterschied liegt vor allem darin, wie konsequent gefiltert wird und welchen Aufwand Sie dafür in Kauf nehmen möchten.
Ein hochwertiger Aktivkohlefilter ist für viele Menschen die pragmatische Lösung. Er kann eine Reihe typischer Rückstände deutlich reduzieren und ist im Alltag oft sehr unkompliziert: guter Durchfluss, wenig Technik, wenig Platzbedarf und ein vergleichsweise einfacher Betrieb. Viele Menschen mögen außerdem, dass Mineralien im Wasser erhalten bleiben können. Wenn Sie vor allem Geschmack, Komfort und eine sinnvolle Reduktion typischer Stoffe möchten, ist Aktivkohle häufig der beste Einstieg.
Eine Umkehrosmoseanlage ist die konsequentere Variante. Sie ist für Menschen interessant, die möglichst viele gelöste Stoffe entfernen möchten und bereit sind, dafür mehr Technik, Wartung und Abwasser in Kauf zu nehmen. Osmose liefert in der Regel ein sehr klares, neutral schmeckendes Wasser, bringt aber durch die stärkere Filtration auch einen geringeren Durchfluss und einen höheren Platz- und Kostenaufwand mit sich.
Wenn Sie sich unsicher sind, helfen oft drei Fragen bei der Entscheidung:
Wie hoch ist Ihr Anspruch an Reinheit?
Wenn Sie maximal filtern möchten, spricht vieles für Umkehrosmose. Wenn Ihnen eine gute Reduktion typischer Rückstände reicht, ist Aktivkohle oft völlig ausreichend.
Wie wichtig ist Ihnen Komfort im Alltag?
Wenn Sie schnell Wasser zapfen und wenig Technik möchten, punktet Aktivkohle. Wenn Sie mit mehr Technik und Wartung leben können, kann Osmose sinnvoll sein.
Wie wichtig sind Ihnen laufende Kosten und Platzbedarf?
Osmose ist in der Anschaffung meist teurer, braucht mehr Platz und erzeugt Abwasser. Aktivkohle ist oft schlanker und einfacher.
Wenn Sie den Aktivkohle-Ansatz im Detail lesen möchten, finden Sie hier meinen Erfahrungsbericht dazu: The Local Water Aktivkohlefilter Erfahrungsbericht.
Wie funktioniert eine Umkehrosmoseanlage?
Eine Umkehrosmoseanlage filtert Wasser über eine sehr feine Membran. Leitungswasser wird dabei unter Druck durch eine semipermeable Membran geleitet. Das Wasser, das die Membran passiert, wird als Permeat bezeichnet. Viele gelöste Stoffe werden zurückgehalten und mit einem zweiten Wasserstrom ausgespült, dem Konzentrat. Dieses Konzentrat wird als Abwasser abgeführt.
Genau dadurch entsteht das typische Merkmal von Umkehrosmose: Es gibt immer zwei Wasserströme. Ein Teil wird zu Trinkwasser, ein Teil transportiert die zurückgehaltenen Stoffe aus dem System heraus. Das Verhältnis zwischen Permeat und Konzentrat wird oft als Abwasserverhältnis beschrieben. Je nach Anlage und Rahmenbedingungen kann das grob zwischen 1:1 und 1:10 liegen. Das bedeutet: Für 1 Liter gefiltertes Wasser entstehen je nach System ungefähr 1 bis 10 Liter Abwasser. Wie effizient eine Anlage arbeitet, hängt unter anderem vom Wasserdruck, der Wasserqualität, der Membranqualität und dem Aufbau des Systems ab.
Damit die Membran zuverlässig arbeitet, nutzen Umkehrosmoseanlagen in der Regel mehrere Filterstufen. Vorfilter schützen die Membran, indem sie zum Beispiel Partikel oder Stoffe reduzieren, die die Membran belasten könnten. Nach der Membran gibt es je nach Modell zusätzlich einen Nachfilter, der dazu dient, das System hygienisch zu stabilisieren und zu verhindern, dass über den Wasserauslass oder Kontakt mit der Umgebung Keime in den Reinwasserbereich gelangen.
Ein wichtiger Punkt im Alltag ist außerdem die Wartung. Die Membran ist bei Umkehrosmoseanlagen meist eines der zentralen und häufig auch teureren Bauteile. Wie lange sie hält, hängt stark von der Qualität der Membran, der Nutzung und vor allem von den Vorfiltern ab. Gute Vorfilter können die Lebensdauer spürbar verlängern, weil sie verhindern, dass die Membran zu schnell belastet oder zugesetzt wird.
Je nach Anlage kann es deshalb große Unterschiede geben: Bei manchen Systemen wird die Membran regelmäßig, teilweise sogar jährlich, gewechselt. Bei anderen Anlagen kann die Membran mehrere Jahre halten, wenn das System gut aufgebaut ist und die Filterwechsel zuverlässig durchgeführt werden.
Da die Filtration über die Membran Zeit braucht, arbeiten viele Umkehrosmoseanlagen außerdem mit einem Speicher. Das kann ein Tank oder ein anderes Puffersystem sein. So wird gefiltertes Wasser gesammelt und kann anschließend entnommen werden, ohne dass jedes Glas in Echtzeit durch die Membran laufen muss.
Warum ich mich für Illumina entschieden habe

Ich habe mich für die Illumina entschieden, weil sie ein zentrales Thema bei Umkehrosmose im Alltag gut löst: Der Durchfluss ist durch die starke Filtration naturgemäß begrenzter. Genau hier macht das Krug-System für mich den Unterschied. Der Glaskrug funktioniert wie ein kleiner Wasserspeicher. Sie entnehmen Wasser, und die Anlage produziert im Hintergrund nach. Dadurch haben Sie im Alltag deutlich häufiger „sofort verfügbares“ gefiltertes Wasser, ohne dass jedes Glas in Echtzeit durch die Membran laufen muss. Gerade in Haushalten, in denen viel getrunken wird, Flaschen gefüllt werden oder mehrere Personen gleichzeitig Wasser brauchen, ist das ein sehr praktischer Komfortfaktor.
Ein weiterer Grund war für mich die Optik und Wertigkeit. Die Illumina wirkt hochwertig verarbeitet und passt auch in eine normale Küche oder einen offenen Wohnbereich, wenn man Wert auf ein sauberes Design legt.
Mindestens genauso wichtig war mir aber die Frage, was ich mir da eigentlich in die Küche stelle. Bei Wassertechnik ist mir entscheidend, dass ich weiß, woher das System kommt und dass wirklich hochwertige Materialien verbaut sind. Ich möchte keinen Filter, der zwar „reinigen“ soll, aber bei dem man am Ende nicht einschätzen kann, welche Materialqualität dahintersteckt oder ob eventuell unerwünschte Stoffe aus dem System selbst ins Wasser gelangen könnten. Genau deshalb war mir eine Lösung wichtig, bei der Herkunft, Verarbeitung und Materialauswahl nachvollziehbar wirken.
Bei The Local Water gefällt mir die klare Ausrichtung auf Fertigung in Deutschland und der Anspruch, bei Materialien und Qualität keine Abkürzungen zu nehmen. Das ist einer der Gründe, warum ich bereit bin, dafür mehr Geld in die Hand zu nehmen. Es gibt mit Sicherheit günstigere Anlagen. Der Unterschied ist oft nicht nur der Preis, sondern auch die Frage, wie sauber das Gesamtsystem gedacht ist und wie viel Vertrauen man wirklich in Verarbeitung und Materialseite haben kann.
Für mich war es am Ende die Kombination aus dem Krug-Konzept für den Alltag, dem stimmigen Design und dem guten Gefühl, bei Qualität und Herkunft nicht raten zu müssen.
So lief es bei mir: Installation, Platzbedarf und erster Eindruck
Der Versand war schnell, die Anlage kam hochwertig verpackt an und der erste Eindruck war insgesamt sehr gut. Beim Einbau ist mir positiv aufgefallen, dass sehr viele Adapter und Anschlussmöglichkeiten mitgeliefert werden. Das macht die Installation flexibel, weil unterschiedliche Hähne und Anschlüsse abgedeckt werden können.
Wichtig zu wissen: Für die Montage der Illumina wird laut Hersteller in den meisten Fällen eine zusätzliche Bohrung mit 2 cm Durchmesser in Spüle oder Arbeitsplatte benötigt. Das entspricht einem 20-mm-Bohrer beziehungsweise einer passenden Lochsäge.
Ich hatte keinen Bohrer, der groß genug war. Deshalb habe ich mir mit einem kleineren Bohrer geholfen und vier Bohrlöcher knapp nebeneinander gesetzt, bis die Öffnung groß genug war. Das war machbar, aber natürlich nicht die eleganteste Lösung.
Der Einbau hat bei mir insgesamt etwa 45 bis 60 Minuten gedauert. Der Hauptgrund war nicht das Bohren, sondern die vielen Teile und dass ich mich erst in die Anleitung einfinden musste. Sobald man den Ablauf verstanden hat und Schritt für Schritt vorgeht, wirkt das System deutlich übersichtlicher und die Installation lässt sich gut umsetzen.
Ich habe dazu auch ein Video aufgenommen, in dem Sie den Einbau sehen und diesen Schritt für Schritt mitmachen können. Das Video finden Sie hier.
Meine Erfahrung mit Illumina im Alltag
Im Alltag läuft die Anlage bei mir zuverlässig. Das Wasser schmeckt sehr klar und rein, so wie man es von einer Umkehrosmoseanlage auch erwartet. Besonders praktisch finde ich, dass sich der Krug automatisch wieder auffüllt, sobald man ihn geleert und wieder auf die Anlage gestellt hat. Dadurch ist in der Regel immer ein „Wasserpuffer“ vorhanden, was für Haushalte mit höherem Trinkbedarf ein echter Komfortfaktor ist.
Ein Punkt, den man realistisch einordnen sollte, ist der Durchfluss. Umkehrosmose filtert sehr fein, deshalb läuft das Wasser grundsätzlich langsamer als bei vielen anderen Filtersystemen. Genau hier ist das Krug-Konzept aus meiner Sicht die passende Lösung, weil es diesen Effekt im Alltag gut abfedert. Sie können Wasser entnehmen, während das System im Hintergrund nachproduziert.
Unterm Strich ist die Illumina für mich vor allem dann interessant, wenn Sie im Alltag viel trinken, regelmäßig Flaschen füllen oder mehrere Personen im Haushalt versorgen möchten. Sie bekommen sehr reines Wasser und gleichzeitig ein Nutzungskonzept, das trotz der langsameren Filtration gut in die Routine passt.
Die Umkehrosmose-Modelle von The Local Water im Vergleich
The Local Water bietet mehrere Umkehrosmoseanlagen, die sich weniger im Grundprinzip unterscheiden, sondern vor allem in Einbaukonzept, Ausgabe/Komfort, Strombedarf, Abwasserverhältnis und Sicherheitsfunktionen. Im Shop werden unter anderem Fusion, Luna, Illumina und Infinity geführt. Bei den Modellen Fusion, Luna und Illumina liegt das Verhältnis von gefiltertem Wasser zu Abwasser laut Herstellerangaben in den Anleitungen in etwa bei 1:2; je nach Wasserdruck und Ausgangswasser kann es in der Praxis dennoch etwas variieren.
Fusion: Für wen passt das Modell?
Fusion passt zu Ihnen, wenn Sie eine Umkehrosmoseanlage unter der Spüle möchten und gefiltertes Wasser über eine 3-Wege-Armatur sauber in den Küchenalltag integrieren wollen. Der Vorteil dieser Lösung ist praktisch: Sie brauchen keinen zweiten kleinen Zusatzhahn, weil ein Wasserhahn zwei getrennte Ausläufe hat – einmal für normales Wasser und einmal für gefiltertes Wasser.
The Local Water bietet dafür verschiedene 3-Wege-Armaturen an, zum Beispiel Fiora, Trivor und Elgon.
Die Idee dahinter ist einfach: ein Hahn, zwei getrennte Wasserwege.
Ich nutze den Elgon-Wasserhahn bei mir zu Hause bereits mit dem Aktivkohlefiltersystem und bin damit im Alltag sehr zufrieden. Für viele Haushalte ist genau das ein starker Komfortpunkt, weil die Küche „aufgeräumt“ bleibt und nicht noch ein zusätzlicher Auslass installiert werden muss.
Luna: Für wen passt das Modell?
Luna ist im Prinzip sehr nah an der Fusion, nur als noch klareres Komplettpaket. Laut Produktseite ist Luna eine stromlose Umkehrosmoseanlage inklusive Ultrafeinfilter-Armatur und liefert 0,5 Liter direkte Filterleistung pro Minute.
Wenn Sie also eine Lösung möchten, bei der Armatur/Auslauf direkt mitgedacht sind und Sie möglichst wenig selbst zusammenstellen wollen, ist Luna oft die unkomplizierte Wahl.
Illumina: Für wen passt das Modell?
Illumina passt besonders gut zu Haushalten, in denen viel getrunken wird oder häufiger Flaschen und Karaffen gefüllt werden. Der zentrale Unterschied ist das Ausgabe-Konzept: Statt ausschließlich „live“ zu zapfen, nutzt Illumina einen Glaskrug mit Nachfüllautomatik als Puffer. So ist Wasser direkt verfügbar, während die Anlage im Hintergrund nachproduziert.
Wichtig für die Planung: Bei Illumina gibt es einen elektrischen Anschluss. Das heißt, Sie sollten einen passenden Stromanschluss am Aufstellort mit einplanen.
Infinity: Für wen passt das Modell?
Infinity ist das Modell für Sie, wenn Sie eine deutlich technischere High-End-Lösung möchten und besonderen Wert auf Durchfluss, Effizienz und zusätzliche Sicherheitsfunktionen legen. The Local Water nennt für die Infinity eine Filterleistung von ca. 2 Litern pro Minute und damit einen deutlich höheren Durchfluss als bei den TLW-2-Modellen (Luna, Fusion, Illumina), die mit 0,5 Litern pro Minute angegeben werden. Außerdem wird bei Infinity ein Abwasserverhältnis von ca. 1:1 als Herstellerangabe hervorgehoben. Das bedeutet: Für 1 Liter gefiltertes Wasser entsteht ungefähr 1 Liter Abwasser.
Zusätzlich betont The Local Water bei Infinity mehrere technische und sicherheitsrelevante Punkte: ein integriertes Manometer zur Wasserdruckanzeige, sowie einen automatischen Störungsmodus bei starkem Druckabfall, um das System zu schützen. In der Betriebsanleitung wird außerdem beschrieben, dass die Infinity ohne Vorratsbehälter arbeitet, einen Elektroanschluss benötigt und automatische Spülvorgänge ausführt, zum Beispiel nach längerer Nichtnutzung oder kurz nach Entnahmen.
Der entscheidende Unterschied ist damit klar: Infinity ist für Haushalte interessant, die ein sehr reines Wasser möchten, dabei aber gleichzeitig mehr Durchfluss und ein effizienteres Abwasserverhältnis suchen und ein System bevorzugen, das technische Sicherheit und Kontrolle stärker integriert. Durch die hohe Leistung und das robuste, technisch ausgelegte Konzept kann das Modell außerdem auch für Bereiche mit höherem Wasserbedarf interessant sein, zum Beispiel in der Gastronomie oder in Betrieben, in denen regelmäßig größere Mengen Trinkwasser bereitgestellt werden.
Illumina Kosten im Überblick: Wartung, Folgekosten und Amortisation
Bei einer Umkehrosmoseanlage sind die laufenden Kosten vor allem eine Wartungsfrage. Entscheidend sind dabei Vorfilter, Keimsperre am Auslass und langfristig die Membran.
1) Welche Filter werden bei der Illumina gewechselt und wie oft?
Bei der Illumina sind im Filterservice zwei regelmäßige Wechsel vorgesehen:
Core+ OS (Vorfilter): 49 € alle 6 Monate
Core S (Ultrafeinfilter am Auslass / Keimsperre): 59 € alle 6 Monate
Das heißt: Pro Jahr sind das 2 Wechsel je Filter.
Jährliche Filterkosten (ohne Membran):
2 × (49 € + 59 €) = 216 € pro Jahr.
2) Membran: Wie oft und was kostet das?
Die Illumina arbeitet mit der TLW-2 Doppelmembran. Im Shop ist sie mit 300 € gelistet.
Zur Laufzeit gibt es je nach Quelle unterschiedliche Angaben:
Auf der Illumina-Seite: Austausch der Membranen durchschnittlich nach 3–8 Jahren.
In der Illumina-Anleitung: „Austausch alle 5 Jahre“ (Servicecheck).
Für eine realistische Kostenplanung ist es am saubersten, mit einem Korridor zu rechnen.
Membrankosten pro Jahr (umgelegt):
konservativ (5 Jahre): 300/5 = 60 € pro Jahr
optimistisch (8 Jahre): 300/8 = 37,50 € pro Jahr
3) Was kostet die Illumina pro Monat im Betrieb?
Filterwechsel: 216 €/Jahr = 18,00 €/Monat
plus Membran (umgelegt): 3,13–5,00 €/Monat
=> Gesamt grob: ca. 21–23 € pro Monat (für Filter + umgelegte Membran).
Rechnet sich die Illumina im Vergleich zu Flaschenwasser?
Ich rechne mit Ihren Vorgaben: 5 € pro Kasten, 12 Flaschen à 0,7 L (8,4 L pro Kasten) und 2,5 L Trinkmenge pro Person/Tag.
Das entspricht ca. 0,60 € pro Liter Flaschenwasser.
Beispiel 2 Personen
Verbrauch: ca. 152 L/Monat
Flaschenwasser: ca. 90,5 €/Monat
Illumina laufend (Filter + Membran umgelegt): ca. 21–23 €/Monat
Ersparnis: ca. 67–69 €/Monat
Die Illumina kostet im Shop 2.400 €.
Bei 2 Personen liegt die rechnerische Amortisation damit grob bei ca. 35 Monaten (knapp 3 Jahre), abhängig davon, wie viel Sie wirklich als Flaschenwasser ersetzen.
Beispiel 4 Personen
Verbrauch: ca. 304 L/Monat
Flaschenwasser: ca. 181 €/Monat
Illumina laufend: ca. 21–23 €/Monat
Ersparnis: ca. 158–160 €/Monat
Damit liegt die rechnerische Amortisation grob bei ca. 15 Monaten.
Der Mehrverbrauch durch das Abwasser ist finanziell in der Regel sehr gering. Wenn man für Wasser und Abwasser mit einem durchschnittlichen Gesamtpreis rechnet und von einem Verhältnis von etwa 1:2 ausgeht, liegen die zusätzlichen Kosten bei zwei Personen grob bei rund 2 Euro pro Monat. Deshalb habe ich diese Kosten in der Vergleichsrechnung nicht extra berücksichtigt, weil sie das Ergebnis im Vergleich zu Flaschenwasser nur minimal verändern.
Wichtiger Hinweis: Das ist eine Beispielrechnung nur für Trinkwasser. Wenn Sie zusätzlich damit kochen, Tee/Kaffee machen oder generell mehr Flaschenwasser ersetzen, verschiebt sich die Rechnung entsprechend.
Häufige Fragen zur Umkehrosmose von The Local Water
Wenn Sie vor dem Kauf noch unsicher sind, helfen Ihnen die folgenden Fragen und Antworten bei der schnellen Einordnung. Die Antworten sind bewusst kurz gehalten und konzentrieren sich auf die Punkte, die im Alltag wirklich zählen.
Welche Umkehrosmose von The Local Water ist die beste?
Das hängt davon ab, was Ihnen im Alltag am wichtigsten ist. Wenn Sie maximalen Durchfluss und ein sehr effizientes Abwasserverhältnis möchten, ist Infinity interessant. Wenn Sie eine alltagstaugliche Lösung mit Krug-Puffer suchen, ist Illumina oft eine gute Wahl.
Illumina oder Infinity: Was ist besser?
Illumina passt gut, wenn Sie viel trinken und durch den Krug immer Wasser „auf Vorrat“ haben möchten. Infinity ist für Haushalte spannend, die mehr Durchfluss und ein effizienteres Abwasserverhältnis suchen. Entscheidend ist, ob Sie mehr Komfort durch Puffer oder mehr Technik/Leistung möchten.
Fusion oder Luna: Was ist der Unterschied?
Fusion ist die Umkehrosmoseanlage, die Sie typischerweise mit einer 3-Wege-Armatur kombinieren. Luna ist sehr ähnlich, enthält aber bereits einen eigenen Auslaufhahn im Set. Beide sind stromlos und zielen auf eine feste Untertischlösung ab.
Wie hoch ist der Wasserdurchlauf bei der Umkehrosmoseanlage von The Local Water?
Bei den TLW-2 Modellen (Fusion, Luna, Illumina) nennt The Local Water eine direkte Filterleistung von etwa 0,5 Litern pro Minute. Bei Infinity wird eine Filterleistung von ungefähr 2 Litern pro Minute angegeben. In der Praxis hängt der Durchfluss zusätzlich vom Wasserdruck und der Installation ab.
Wie viel Abwasser produziert eine Umkehrosmoseanlage?
Das hängt vom Modell und den Bedingungen ab. Typisch liegen Systeme grob zwischen 1:1 und 1:10, also 1 Liter Trinkwasser zu 1 bis 10 Litern Abwasser. Bei einigen The-Local-Water-Modellen wird etwa 1:2 genannt, bei Infinity ca. 1:1 (Herstellerangabe).
Was kostet eine Umkehrosmoseanlage im Jahr (Filterwechsel)?
Das hängt vom Modell und den Wechselintervallen ab. Bei Illumina liegen die regelmäßigen Filterwechsel laut Hersteller alle 6 Monate an, wodurch sich die jährlichen Kosten grob im niedrigen bis mittleren dreistelligen Bereich bewegen. Die Membran kommt zusätzlich in größeren Abständen dazu.
Muss man für die Installation in die Arbeitsplatte bohren?
Bei vielen Installationen ja, weil ein separater Auslass oder eine Armatur montiert werden muss. Für Illumina nennt der Hersteller in den meisten Fällen eine Bohrung mit 2 cm Durchmesser. Wenn Sie bereits eine passende Lösung haben, kann es je nach Setup auch anders aussehen.
Braucht die Illumina einen Stromanschluss?
Ja, für Illumina sollte ein Stromanschluss am Aufstellort vorhanden sein. Das ist wichtig für das Systemkonzept mit automatischem Nachfüllen. Planen Sie den Standort deshalb so, dass Steckdose und Platz gut passen.
Mein Fazit nach dem Test
Eine Umkehrosmoseanlage ist kein „Muss“, aber sie ist die konsequenteste Lösung, wenn Sie Ihr Trinkwasser so weit wie möglich von gelösten Stoffen befreien möchten. Gerade wenn Sie sich mit Themen wie Spurenstoffen, Abbauprodukten oder Rückständen beschäftigen und lieber auf Nummer sicher gehen, kann Umkehrosmose ein sinnvoller Schritt sein.
Was für mich bei The Local Water entscheidend ist: Das System wirkt nicht wie eine schnelle Billiglösung, sondern wie eine Anlage, bei der Materialqualität, Verarbeitung und Wartung mitgedacht sind. Genau das ist bei Wassertechnik für mich ein zentraler Punkt. Wenn ein Filter etwas aus dem Wasser holen soll, möchte ich gleichzeitig sicher sein, dass das System selbst nicht die nächste Unsicherheitsquelle ist.
Wichtig ist aber auch die ehrliche Einordnung: Umkehrosmose bedeutet mehr Technik, Abwasser und laufende Wartung. Wenn Sie bereit sind, das im Alltag mitzunehmen, bekommen Sie eine sehr klare Form der Filtration. Wenn Sie eher eine unkomplizierte Lösung mit weniger Aufwand möchten, ist ein hochwertiger Aktivkohlefilter für viele Haushalte der pragmatischere Weg.
Am Ende geht es nicht darum, die „perfekte“ Anlage zu finden, sondern die passende. Wenn Sie viel trinken, eine dauerhaft saubere Routine möchten und Wert auf ein hochwertiges, nachvollziehbares System legen, ist The Local Water aus meiner Erfahrung heraus eine sehr gute Wahl.




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