In diesem Erfahrungsbericht geht es deshalb konkret um die Umkehrosmose: Wie funktioniert die Illumina im Alltag? Wie praktisch ist der automatisch nachfüllende Glaskrug? Wie lief der Einbau? Welche Wartungskosten entstehen? Und wie unterscheidet sich die Anlage von einem Aktivkohlefilter?
Wenn Sie eine einfachere Untertischlösung für den privaten Haushalt suchen, finden Sie meine Erfahrungen dazu im separaten Beitrag The Local Water Base im Test.
Transparenzhinweis: Dieser Beitrag enthält Affiliate-Links. Wenn Sie über einen gekennzeichneten Link kaufen, erhalte ich eine kleine Provision. Für Sie entstehen keine zusätzlichen Kosten. Ich arbeite seit mehreren Jahren mit The Local Water zusammen und nutze sowohl die Illumina als auch die Base selbst. Der folgende Bericht beschreibt meine tatsächliche Installation und die laufende Nutzung im Studio.
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Mein Kurzfazit zur The Local Water Illumina
Die Illumina ist für mich eine hochwertige und im Alltag gut nutzbare Umkehrosmoseanlage. Das Wasser schmeckt sehr klar und neutral. Besonders praktisch finde ich den Glaskrug: Er steht sichtbar im Studio, lässt sich direkt mitnehmen und wird nach dem Zurückstellen automatisch wieder befüllt. Dadurch ist trotz des langsameren Filtrationsprozesses meistens Wasser verfügbar.
Der Einbau war bei mir machbar, aber aufwendiger als bei der Base zu Hause. Ich benötigte ungefähr 45 bis 60 Minuten und musste eine Öffnung für den Wasserauslass herstellen. Auch die laufenden Kosten sind deutlich höher als bei einem Aktivkohlefilter. Dazu kommen das bei der Umkehrosmose entstehende Abwasser und die regelmäßigen Filterwechsel.
Wenn Sie möglichst umfassend filtern möchten und bereit sind, mehr Geld, Technik und Wartung in Kauf zu nehmen, ist die Illumina ein durchdachtes System. Wenn Ihnen Geschmack, guter Durchfluss und eine einfachere Nutzung wichtiger sind, kann die Base mit Aktivkohlefilter besser passen.
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Meine Erfahrungen in Kürze
- Einsatzort: mein Personal-Training-Studio
- Modell: Illumina beziehungsweise aktuelle Bezeichnung TLW 5 Illumina
- Aktueller Stand: weiterhin regelmäßig in Gebrauch
- Ausgabe: 1,5-Liter-Glaskrug mit automatischer Nachfüllung
- Geschmack: für mich sehr klar und neutral
- Direkte Filterleistung: laut aktuellem Hersteller ungefähr 0,5 Liter pro Minute
- Einbauzeit bei mir: ungefähr 45 bis 60 Minuten
- Besonderheit beim Einbau: zusätzliche Öffnung für den Wasserauslass
- Wichtigster Vorteil: Wasser steht durch den Krug meist direkt bereit
- Wichtigste Nachteile: höhere Anschaffungskosten, Wartung und Abwasser
- Alternative für weniger Technik: Base mit Core+ oder Core M

Warum ich im Studio eine Umkehrosmoseanlage nutze
Zu Hause nutze ich die Base mit Aktivkohlefilter. Dort sind für mich Geschmack, ein hoher Durchfluss und eine unkomplizierte Integration in die Küche entscheidend. Im Studio wollte ich bewusst eine andere Lösung einsetzen.
Hier trinken im Laufe des Tages unterschiedliche Menschen, Flaschen werden gefüllt und das Wasser steht gut sichtbar im Raum. Gleichzeitig wollte ich möglichst viele gelöste Stoffe reduzieren. Eine Umkehrosmoseanlage entfernt neben typischen Rückständen auch Kalk, Nitrat und gelöste Salze. Damit werden allerdings ebenfalls die im Wasser enthaltenen Mineralien weitgehend entfernt.
Für mich ist das kein Widerspruch zu meiner Base zu Hause. Beide Systeme haben einen anderen Schwerpunkt:
- Zu Hause: unkomplizierte Aktivkohlefiltration mit gutem Durchfluss.
- Im Studio: möglichst umfassende Filtration mit einem direkt verfügbaren Glaskrug.
Genau diese unterschiedlichen Einsatzbereiche sollten bei der Entscheidung wichtiger sein als die Frage, welche Technik pauschal „besser“ ist.
Sind Umkehrosmoseanlagen notwendig?
Eine Umkehrosmoseanlage ist keine Pflicht. Leitungswasser ist in Deutschland ein gut kontrolliertes Lebensmittel. Trotzdem wird nicht jede denkbare Substanz überall routinemäßig gemessen oder vollständig entfernt.
Das Umweltbundesamt beschreibt bei PFAS, dass konventionelle Aufbereitungsverfahren je nach Verbindung an Grenzen kommen können. Als wirksame zusätzliche Verfahren werden unter anderem Aktivkohle und Membranverfahren wie Nanofiltration oder Umkehrosmose genannt. Auch Arzneimittelrückstände und Abbauprodukte von Pflanzenschutzmitteln werden im Grund- und teilweise im Trinkwasser nachgewiesen.
Für mich ist zusätzliche Filtration deshalb eine Vorsichtsmaßnahme. Ich möchte Leitungswasser nicht pauschal schlechtreden. Wenn ich bestimmte Stoffe mit einer technisch nachvollziehbaren Lösung weiter reduzieren kann, ist das für mich dennoch sinnvoll.
Ob dafür bereits ein Aktivkohlefilter ausreicht oder Umkehrosmose besser passt, hängt von Ihrem Anspruch ab. Wer Geschmack und typische organische Rückstände verbessern möchte, kommt häufig mit Aktivkohle aus. Wer möglichst viele gelöste Stoffe reduzieren möchte, findet in der Umkehrosmose die umfassendere Technik.
Wie funktioniert eine Umkehrosmoseanlage?
Bei der Umkehrosmose wird Leitungswasser unter Druck durch eine sehr feine, halbdurchlässige Membran geleitet. Wassermoleküle passieren diese Membran. Ein großer Teil der gelösten Stoffe wird zurückgehalten.
Dabei entstehen zwei Wasserströme:
- Permeat: das gefilterte Wasser, das später getrunken wird.
- Konzentrat: der Wasserstrom, der die zurückgehaltenen Stoffe aus dem System abführt.
Das Konzentrat wird als Abwasser abgeleitet. Wie viel davon entsteht, hängt von der Anlage, dem Wasserdruck, der Temperatur und der Qualität des Ausgangswassers ab. Bei meiner Modellgeneration wurde ungefähr ein Verhältnis von einem Liter gefiltertem Wasser zu zwei Litern Konzentrat angegeben. Die aktuelle TLW 7 wird vom Hersteller mit ungefähr 1:1 beworben.
Eine Umkehrosmoseanlage besteht außerdem nicht nur aus der eigentlichen Membran. Vorfilter schützen sie vor Belastungen. Je nach Modell sitzt hinter der Membran ein weiterer Filter beziehungsweise eine Keimsperre am Auslass. Diese Komponenten müssen in festgelegten Abständen gewechselt werden.
Weil die Filtration Zeit benötigt, arbeiten viele Systeme mit einem Puffer. Bei der Illumina übernimmt diese Aufgabe der Glaskrug.
Warum ich mich für die Illumina entschieden habe

Der Glaskrug war für mich der entscheidende Punkt. Die Illumina filtert nicht so schnell wie ein Aktivkohlefilter. Der Krug gleicht diesen Nachteil im Alltag aus: Er wird befüllt, das Wasser kann direkt entnommen werden und die Anlage produziert anschließend neues Wasser nach.
Gerade im Studio ist das praktisch. Ich muss nicht jedes Glas in Echtzeit durch die Membran laufen lassen. Der Krug kann mit in den Trainingsbereich genommen werden, und nach dem Zurückstellen wird wieder Wasser bereitgestellt.
Ein weiterer Grund war die Optik. Die Anlage steht sichtbar im Studio und wirkt hochwertig verarbeitet. Der Glaskrug passt aus meiner Sicht deutlich besser in diesen Raum als ein technischer Vorratstank oder ein zusätzliches Gerät, das optisch wie eine reine Küchenlösung wirkt.
Bei Wassertechnik ist mir außerdem wichtig, dass Materialqualität, Verarbeitung und Herkunft nachvollziehbar sind. Ich wollte keine möglichst billige Anlage, bei der ich die verwendeten Materialien kaum einschätzen kann. Genau deshalb war ich bereit, für die Illumina mehr Geld auszugeben.
Einbau der Illumina: meine Erfahrung
Die Anlage kam bei mir schnell und hochwertig verpackt an. Viele Adapter und Anschlussmöglichkeiten waren bereits enthalten. Dadurch lässt sich das System an unterschiedliche Gegebenheiten anpassen.
Für den Wasserauslass musste bei meiner Installation eine zusätzliche Öffnung von ungefähr zwei Zentimetern in die Arbeitsplatte beziehungsweise Spüle. Ein passender 20-Millimeter-Bohrer oder eine Lochsäge wäre dafür die sauberste Lösung gewesen.
Ich hatte keinen ausreichend großen Bohrer. Deshalb habe ich vier kleinere Löcher dicht nebeneinandergesetzt und die Öffnung auf diese Weise vergrößert. Das hat funktioniert, war aber deutlich umständlicher als mit dem passenden Werkzeug.
Insgesamt dauerte der Einbau bei mir ungefähr 45 bis 60 Minuten. Die meiste Zeit ging nicht für das Bohren verloren, sondern dafür, die vielen Bauteile zuzuordnen und mich in die Anleitung einzuarbeiten. Sobald der Aufbau klar war, ließ sich die Anlage Schritt für Schritt gut installieren.
Den Einbau habe ich in einem Video festgehalten. Die Anleitung finden Sie hier: Illumina einbauen – mein Video.
Meine Erfahrung mit der Illumina im Studio
Die Anlage läuft bei mir zuverlässig und ist weiterhin im Einsatz. Das Wasser schmeckt für mich sehr klar und rein. Im Vergleich zum Aktivkohlefilter zu Hause ist der Geschmack neutraler.
Am meisten schätze ich die Kombination aus Krug und Nachfüllautomatik. Wenn der gefüllte Krug bereitsteht, lässt sich das Wasser sofort ausschenken. Nach der Nutzung kommt er zurück an die Anlage und wird wieder befüllt. So fällt die langsamere direkte Filterleistung im Alltag deutlich weniger auf.
Bei höherem Bedarf muss man trotzdem etwas vorausplanen. Ein 1,5-Liter-Krug ist irgendwann leer, und die Anlage benötigt Zeit zum Nachproduzieren. Im normalen Studiobetrieb funktioniert das für mich gut. Wenn viele Menschen direkt hintereinander große Flaschen füllen möchten, wäre ein System mit höherem Direktdurchfluss möglicherweise praktischer.
Der Pflegeaufwand ist überschaubar, aber höher als bei meiner Base. Der Krug muss regelmäßig gereinigt werden, und die vorgeschriebenen Filterwechsel gehören fest zur Nutzung dazu. Eine Umkehrosmoseanlage ist deshalb kein System, das man einmal einbaut und anschließend jahrelang vergisst.
Stromanschluss: meine Anlage und die aktuelle TLW 5
Bei der von mir ursprünglich beschriebenen und installierten Illumina-Version war ein Stromanschluss am Aufstellort vorgesehen. Die aktuelle TLW 5 Illumina wird vom Hersteller mit Stand November 2026 dagegen als stromlos angeboten.
Das ist für Käufer ein wichtiger Unterschied. Meine Erfahrungen mit Glaskrug, Wassergeschmack, Einbau und täglicher Nutzung bleiben bestehen. Für technische Details wie Strombedarf, Anschlüsse und Wartungsintervalle sollten Sie sich jedoch immer an der aktuell angebotenen Modellgeneration und ihrer Anleitung orientieren.
Die aktuellen Modelle von The Local Water
The Local Water hat die Modellbezeichnungen und das Sortiment seit meiner ersten Fassung verändert. Aktuell werden vor allem TLW 2, TLW 4, TLW 5 Illumina und TLW 7 angeboten.
| Modell | Konzept | Leistung laut Hersteller | Strom | Geeignet, wenn … |
|---|---|---|---|---|
| TLW 2 | direkte Ausgabe über separate oder 3-Wege-Armatur | etwa 0,5 Liter pro Minute | nein | Sie eine kompakte Untertischanlage ohne Tank suchen |
| TLW 4 | Anlage mit Edelstahltank | etwa 80 bis 90 Liter pro Tag | nein | Sie einen größeren Wasservorrat im Tank bevorzugen |
| TLW 5 Illumina | 1,5-Liter-Glaskrug mit automatischer Nachfüllung | etwa 0,5 Liter pro Minute | laut aktuellem Modell nein | Wasser sichtbar im Krug bereitstehen soll |
| TLW 7 | direkte Ausgabe mit Kompressor | etwa 2 Liter pro Minute | ja | Sie einen hohen Direktdurchfluss und ungefähr 1:1 Abwasserverhältnis möchten |
Für mein Studio passt der Krug der TLW 5 gut. Wenn regelmäßig größere Mengen ohne Wartezeit gezapft werden sollen, ist die TLW 7 technisch leistungsfähiger. Wer eine unauffällige Untertischlösung für eine normale Küche sucht, kann mit TLW 2 oder TLW 4 besser bedient sein.
Die aktuellen Angaben habe ich am 3. November 2026 auf der Übersicht der Umkehrosmoseanlagen und der Produktseite der TLW 5 Illumina geprüft.
Aktivkohlefilter oder Umkehrosmose?
Die Base zu Hause und die Illumina im Studio zeigen für mich sehr gut, dass beide Systeme unterschiedliche Aufgaben erfüllen.
Einen herstellerunabhängigen Überblick über Leitungswasserqualität, PFAS, mögliche Rückstände und die verschiedenen Filtermethoden finden Sie in meinem Hauptbeitrag Leitungswasser filtern: Schadstoffe, PFAS und die passende Filtermethode.
| Base mit Aktivkohlefilter | Illumina mit Umkehrosmose |
|---|---|
| höherer Durchfluss | feinere und umfassendere Filtration |
| weniger Technik | mehrere Filterstufen und Membran |
| kein zusätzliches Abwasser | Konzentrat beziehungsweise Abwasser entsteht |
| Mineralien bleiben bei Core+ weitgehend erhalten | Mineralien werden weitgehend entfernt |
| günstigere Anschaffung und Wartung | deutlich höhere Anschaffungskosten |
| sehr praktisch für meinen privaten Alltag | durch den Glaskrug passend für mein Studio |
Wenn Sie vor allem eine unkomplizierte Lösung für Geschmack, Komfort und typische Rückstände suchen, lesen Sie meinen The Local Water Base Erfahrungsbericht. Wenn Sie möglichst umfassend filtern möchten und die zusätzlichen Kosten sowie die Wartung akzeptieren, ist die Umkehrosmose die passendere Technik.
Wartung und laufende Kosten der TLW 5 Illumina
Bei einer Umkehrosmoseanlage entstehen neben der Anschaffung regelmäßige Kosten für Vorfilter, Filter am Auslass und langfristig die Membranen.
Für die aktuelle TLW 5 nennt The Local Water folgende Wechselintervalle:
- Core+ OS Vorfilter: alle sechs Monate beziehungsweise nach Herstellerangabe abhängig von Nutzung und Rohwasserqualität,
- Core S Ultrafeinfilter am Auslass: alle sechs Monate,
- zwei TLW-X-Membranen: laut aktueller Anleitung ungefähr nach vier bis sieben Jahren.
Mit den am 3. November 2026 angegebenen Preisen ergibt sich folgende Beispielrechnung:
- Core+ OS: 49 Euro alle sechs Monate
- Core S: 59 Euro alle sechs Monate
- regelmäßige Filterkosten: 216 Euro pro Jahr
- zwei TLW-X-Membranen: zusammen ungefähr 300 Euro
Auf vier bis sieben Jahre umgelegt kosten die Membranen rechnerisch ungefähr 43 bis 75 Euro pro Jahr. Zusammen liegen Filter und anteilige Membrankosten damit grob bei 259 bis 291 Euro pro Jahr beziehungsweise ungefähr 22 bis 24 Euro pro Monat.
Die tatsächlichen Kosten können je nach Rohwasser, Nutzung, Modellgeneration und zukünftigen Preisen abweichen. Entscheidend ist, die vorgeschriebenen Wechsel nicht aufzuschieben. Die Vorfilter schützen die deutlich teureren Membranen, und die Wartung ist auch für die Hygiene des Systems wichtig.
Rechnet sich die Illumina gegenüber Flaschenwasser?
Die folgende Rechnung ist ein Beispiel und nicht mein tatsächlicher Studioverbrauch. Sie hilft dabei, Anschaffung und laufende Kosten einzuordnen.
Ich rechne wie im bisherigen Beitrag mit:
- 5 Euro pro Kasten,
- 12 Flaschen à 0,7 Liter,
- damit ungefähr 0,60 Euro pro Liter,
- und 2,5 Liter Trinkwasser pro Person und Tag.
Beispiel mit zwei Personen
Zwei Personen verbrauchen in diesem Beispiel rund 152 Liter im Monat. Flaschenwasser kostet damit ungefähr 90 Euro monatlich. Ziehen Sie 22 bis 24 Euro laufende Kosten für Filter und anteilige Membran ab, bleiben ungefähr 66 bis 68 Euro monatliche Differenz.
Bei einem Anschaffungspreis von 2.400 Euro läge die rechnerische Amortisation grob bei drei Jahren. Zusätzliche Kosten für Leitungs- und Abwasser sowie mögliche Installation sind in dieser vereinfachten Rechnung nicht vollständig enthalten.
Beispiel mit vier Personen
Vier Personen verbrauchen in diesem Beispiel rund 304 Liter im Monat. Flaschenwasser kostet ungefähr 181 Euro. Nach Abzug der laufenden Filter- und Membrankosten bleiben ungefähr 157 bis 159 Euro Differenz. Daraus ergibt sich rechnerisch eine Amortisation von ungefähr 15 Monaten.
Ob diese Rechnung für Sie realistisch ist, hängt davon ab, welches Wasser Sie bisher kaufen und wie viel davon tatsächlich durch Osmosewasser ersetzt wird. Für mein Studio zählen neben den Kosten auch die Verfügbarkeit, die Qualität des Systems und der Wegfall von Flaschen und Kästen.
Für wen eignet sich die TLW 5 Illumina?
Die Illumina kann gut passen, wenn Sie:
- möglichst viele gelöste Stoffe reduzieren möchten,
- Wert auf einen sichtbaren Glaskrug legen,
- gefiltertes Wasser meistens direkt bereitstehen haben möchten,
- bereit sind, Filter und Membranen regelmäßig zu warten,
- ausreichend Platz für Anlage, Anschlüsse und Wasserauslass haben,
- und die höheren Anschaffungs- und Betriebskosten akzeptieren.
Weniger passend ist sie, wenn Sie:
- nur eine günstige und einfache Geschmacksverbesserung suchen,
- einen sehr hohen Direktdurchfluss benötigen,
- kein Abwasser durch die Filtration möchten,
- natürliche Mineralien bewusst im Wasser erhalten wollen,
- oder keinen zusätzlichen Einbau vornehmen können.
Mein Fazit zur Illumina im Studio
Die The Local Water Illumina ist bei mir weiterhin aktiv im Einsatz. Für mein Studio funktioniert das Konzept aus Umkehrosmose und automatisch nachfüllendem Glaskrug gut. Das Wasser schmeckt klar und neutral, der Krug passt optisch in den Raum und sorgt dafür, dass trotz der langsameren Filtration meistens Wasser bereitsteht.
Die Anlage ist allerdings deutlich aufwendiger und teurer als meine Base zu Hause. Einbau, Abwasser, Filterwechsel und langfristige Membrankosten gehören zur Entscheidung dazu. Wer einfach nur angenehmeres Leitungswasser und einen guten Durchfluss möchte, braucht nicht automatisch eine Umkehrosmoseanlage.
Wenn Ihr Ziel eine möglichst umfassende Filtration ist und Ihnen das Krugkonzept gefällt, ist die TLW 5 Illumina aus meiner Erfahrung eine hochwertige Lösung. Für meinen Einsatz im Studio passt sie weiterhin gut.
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Häufige Fragen zur The Local Water Illumina
Ist die Illumina eine Umkehrosmoseanlage?
Ja. Die aktuelle TLW 5 Illumina nutzt einen Aktivkohle-Vorfilter, zwei Umkehrosmosemembranen und einen Ultrafeinfilter am Auslass. Das gefilterte Wasser wird in einem 1,5-Liter-Glaskrug bereitgestellt.
Wie schnell filtert die TLW 5 Illumina?
The Local Water nennt für die aktuelle TLW 5 ungefähr 0,5 Liter pro Minute. Der Glaskrug dient als Puffer und füllt sich nach der Entnahme automatisch wieder auf.
Benötigt die Illumina Strom?
Meine ursprünglich installierte Modellversion war mit einem Stromanschluss geplant. Die aktuell angebotene TLW 5 Illumina wird vom Hersteller dagegen als stromlos beschrieben. Prüfen Sie deshalb die Angaben der Modellgeneration, die Sie tatsächlich kaufen.
Wie viel Abwasser entsteht bei der Illumina?
Das Verhältnis hängt von Modellgeneration, Wasserdruck, Temperatur und Ausgangswasser ab. Bei der von mir ursprünglich beschriebenen Generation wurde ungefähr ein Verhältnis von einem Liter gefiltertem Wasser zu zwei Litern Konzentrat angegeben. Maßgeblich ist die aktuelle Anleitung Ihres Modells.
Wie oft müssen die Filter gewechselt werden?
Für die aktuelle TLW 5 nennt der Hersteller beim Core+ OS und Core S einen Wechsel nach ungefähr sechs Monaten. Für die Membranen werden in der aktuellen Anleitung ungefähr vier bis sieben Jahre angegeben, abhängig von Rohwasserqualität und Nutzung.
Muss für die Installation gebohrt werden?
Bei meiner Installation war eine zusätzliche Öffnung von ungefähr zwei Zentimetern für den Wasserauslass notwendig. Ob das bei Ihnen ebenfalls erforderlich ist, hängt vom vorhandenen Aufbau und der gewählten Installation ab.
Was kostet die Illumina im Jahr?
Mit den im November 2026 angegebenen Preisen liegen die regelmäßigen Filterkosten bei ungefähr 216 Euro pro Jahr. Rechnet man die beiden Membranen anteilig hinzu, ergibt sich grob ein Bereich von etwa 259 bis 291 Euro jährlich.
Was ist besser: Aktivkohle oder Umkehrosmose?
Das hängt von Ihrem Ziel ab. Aktivkohle ist einfacher, günstiger und bietet mehr Durchfluss. Umkehrosmose entfernt zusätzlich viele gelöste Stoffe wie Kalk, Nitrat und Salze, benötigt dafür aber mehr Technik, Wartung und Wasser.
Gibt es einen Rabattcode für The Local Water?
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Quellen und geprüfte Produktangaben
- The Local Water: aktuelle Umkehrosmoseanlagen im Überblick
- The Local Water: TLW 5 Illumina
- Bedienungsanleitung TLW 5 Illumina 2026
- Umweltbundesamt: PFAS im Trinkwasser
- Umweltbundesamt: Humanarzneistoffe in der Umwelt
- WHO: Chemical mixtures in source water and drinking-water
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